


Text: Yannick Ramsel
Editor: Jasmina Hanf
Start-up AquaWomb aus Eindhoven: Die Wissenschaftlerinnen Myrthe van der Ven und Juliette van Haren entwickeln eine künstliche Gebärmutter und wollen damit mehr Babys die Chance geben, zu überleben: Von den rund fünf Millionen Kindern unter fünf Jahren, die weltweit pro Jahr sterben, liegt das bei der Mehrzahl an den Komplikationen einer zu frühen Geburt. In der 24. Woche ist die die Überlebenschance eines so viel zu früh geborenen Babys außerhalb der Gebärmutter klein. In der 28. Woche überleben bereits neun von zehn. Das Baby soll im Fruchtwasser bleiben, ohne Luftkontakt, während die Nabelschnur durchtrennt und mit einem Gerät verbunden wird, das die Plazenta imitiert um diesen Zeitraum außerhalb des Mutterleibs zu überbrücken.

Myrthe van der Ven


Ein Unterleib und Fötus aus Silikon: Die Forscherinnen an der Technischen Universität Eindhoven simulieren eine extreme Frühgeburt.


Juliette van Haren

Prototypen der Behälter, die eines Tages menschliche Neugeborene aufnehmen sollen

